Der letzte Pächter des der Stadt gehörenden Lerchenhofes verließ 1926 den Hof. Zu diesem Zeitpunkt kam in der Pfarrgemeinde der Wunsch auf, Wohngebäude und Stallungen zu Wohlfahrtszwecken zu verwenden. Gleichzeitig versuchten bei der herrschenden Wohnungsnot, Wohnungssuchende die Räume zu erhalten.
Am 16. Januar 1926 fand ein Gespräch über die Einrichtung eines Schwesternhauses im Lerchenhof, für soziale und caritative Aufgaben statt. Dieses Gespräch blieb ohne Ergebnis.
Pfarrer Hubert Nathan lud Ostern 1926, am 12. April, die Gemeinde in den Saal Schüller ein. Es lag eine Anfrage der Stadt Köln vor, zur Pachtung des Lerchenhofes, die dort verhandelt wurde.