Pal­lia­ti­ve Pfle­ge

Am Le­bens­en­de: Würdevolle Be­glei­tung

Für vie­le An­ge­hö­ri­ge ist der Ge­dan­ke an die letz­te Le­bens­pha­se be­son­ders be­las­tend. Im Se­nio­ren­zen­trum St. Bri­gi­da ver­spre­chen wir Ih­nen: Nie­mand soll die­sen Weg al­lein ge­hen, we­der Be­woh­ne­rin oder Be­woh­ner noch die Fa­mi­lie. Wenn das Le­ben sich dem Ende zu­neigt, ver­än­dern sich die Bedürfnisse. Im Mit­tel­punkt ste­hen dann nicht mehr Hei­lung oder Ak­ti­vie­rung, son­dern, Lin­de­rung von Schmer­zen und Be­schwer­den, Ruhe und Si­cher­heit, Zeit, Nähe und Ab­schied in Würde. Un­se­re pal­lia­ti­ve Pfle­ge ver­steht sich als Dienst am Men­schen – kör­per­lich, see­lisch und spi­ri­tu­ell.
So wird der letz­te Le­bens­ab­schnitt nicht me­di­zi­nisch ver­wal­tet, son­dern als ge­mein­sa­mer Weg in Würde und Ver­bun­den­heit ge­stal­tet.

Un­se­re Auf­ga­ben in der letz­ten Le­bens­pha­se:

  • Pal­lia­tiv ge­schul­te Pfle­ge­fach­kräf­te
    Un­se­re Mit­ar­bei­ten­den verfügen über Er­fah­rung und Zu­satz­qua­li­fi­ka­tio­nen in der pal­lia­ti­ven Ver­sor­gung und im Um­gang mit schwer­kran­ken und ster­ben­den Men­schen.
  • Be­schwer­den lin­dern
    In en­ger Ab­stim­mung mit Haus- und Fach­ärz­tin­nen und Ärz­ten pas­sen wir Schmerz­the­ra­pie und Sym­ptom­kon­trol­le in­di­vi­du­ell an. Ziel ist, die ver­blei­ben­de Zeit so an­ge­nehm wie mög­lich zu ge­stal­ten.
  • Ru­hi­ge, geschützte At­mo­sphä­re
    Wo im­mer mög­lich, schaf­fen wir ein Um­feld, in dem Hek­tik drau­ßen bleibt: Zeit für Ge­sprä­che, für Stil­le, für Nähe.
  • Seel­sor­ge und spi­ri­tu­el­le Be­glei­tung
    Auf Wunsch ste­hen Seel­sor­ge­rin­nen und Seel­sor­ger zur Sei­te, un­ab­hän­gig von Kon­fes­si­on oder re­li­giö­ser Bin­dung. Ri­tua­le, Ge­bet oder ein­fach ein stil­les Da­sein kön­nen in die­ser Pha­se sehr tröst­lich sein.
  • An­ge­hö­ri­ge sind will­kom­men
    An­ge­hö­ri­ge dürfen nah da­bei sein, auch über Nacht. Wir er­mu­ti­gen Fa­mi­li­en, die­se Zeit nach ih­ren Mög­lich­kei­ten mit­zu­ge­stal­ten und be­glei­ten sie durch Ge­sprä­che, In­for­ma­tio­nen und prak­ti­sche Unterstützung.